Digitale Souveränität
Appenzeller diskutieren über das geheime Käserezept

Gerne werden wir als souverän gesehen und doch begeben wir uns in Abhängigkeiten.
Abhängig ist nicht per se schlecht. Erst wenn das Machtungleichgewicht ausgenützt wird, dann merken wir welche Einschränkungen wir erleiden, welche Fähigkeiten wir verloren haben und sie nicht mehr zeitgerecht einsetzen können.

Gerhard Andrey setz sich sehr dafür ein, damit wir als Nation weniger erpressbar sind.

Und jeder/jede einzelne kann ihren Beitrag dazu leisten.

Wie?

  1. Bei Gratisdienstleistungen genau hinschauen. Wie bezahle ich den Service wirklich
  2. Bei Lizenzen: Wo fliesst der Ertrag hin, wo werden die Steuern bezahlt
  3. OpenSource Projekte die auf Spendenbasis funktionieren: Von Zeit zu Zeit etwas spenden.
  4. Genau schauen, wo und wie Du die Daten speicherst und welche Rechte die Firma an deinen Daten damit hat.
    1. Mail: Wo werden deine Mails gespeichert? Hast du nur einen einzigen Mail Provider für alle Mails unabhängig welchen Themen du teilst?
    2. Kurznachrichten/Messaging: Was hindert dich auf Signal oder Threema zu wechseln?
    3. „Office“ Applikationen: Brauchst du wirklich alle Funktionen?

Es gibt europäische Alternative – es braucht einfach eine Gewohnheitsänderung: Europäische Produkte

Du möchtest eine Anleitung dazu: Die Republik hat einen Kurs dazu gemacht byebyebigtech

Und was so geht im Hintergrund oder besser involvierten Kreisen

Swiss ICT: Schweizer Informatik

Das Netz ist Politisch: DNIP

Auf dem Laufenden bleiben? Adrienne Fiechter Tech Journalismus

Firmeninhaber und interessiert wie es weitergehen könnte: Schweiz und Open Source

Was unsere Parlamentarier bewegt oder bewegen sollte: Parlament Gruppe Digital

 

 

 

 

 

Open Source?

Das Internet wird in vielen Bereichen von Open Source Software betrieben wie zum Beispiel Linux. Und Linux wird auch von Grossfirmen wie Microsoft, Google, Amazon IBM verwendet.

Open Source ist aber nicht gleich gratis. Die Menschen die solche Systeme bauen müssen auch Leben können. Entweder haben sie einen anderen Haupterwerb oder arbeiten für einen Distributor, der dann auch für andere Firmen Support Aufträge übernimmt.

Warum Open Source? In der Zusammenarbeit mit anderen Menschen werden Fehler schneller entdeckt, rechenintensive Operationen vereinfacht, Funktionen gebaut die für viele nützlich sein könnten. Solche Projekte sind technisch wie auch menschlich anspruchsvoll. 

OpenSource gibt es seit es Computerprogramme gibt. Es gibt dazu relativ spezifische Anweisungen wie man mit dem „Gemeinschaftsgut“ umzugehen hat – vergleichbar mit den Allmeinden für Vieh und Acker.