Digitale Souveränität
Unabhängig sein
Gerne werden wir als souverän gesehen und doch begeben wir uns in Abhängigkeiten.
Abhängig ist nicht per se schlecht. Erst wenn das Machtungleichgewicht ausgenützt wird, dann merken wir welche Einschränkungen wir erleiden, welche Fähigkeiten wir verloren haben und sie nicht mehr zeitgerecht einsetzen können.
Gerhard Andrey Nationalrat, setzt sich sehr dafür ein, damit wir als Nation weniger erpressbar sind.
Und wie kann ich meinen Beitrag leisten?
- Bei Gratisdienstleistungen genau hinschauen. Frage: Wie Bezahle ich den Service wirklich? Und es ist nicht immer nur Geld!
- Mit meine Daten, Bilder, Texten
- Mit einem Konsum von Social Media, Videos, News Web Pages
- Wo bezahle ich Abonnemente und online werden meine Daten irgendwohin gesendet?
- Wer respektiert das Recht am geistigen Eigentum oder verwertet alles ohne die Personen, die wirklich dafür gearbeitet haben zu entschädigen?
- Bei Lizenzen: Wo fliesst der Ertrag hin und wo werden die Steuern für die Lizenzen bezahlt?
- Open Source Projekte die auf Spendenbasis funktionieren: Bitte von Zeit zu Zeit etwas spenden.
- Genau schauen, wo und wie Du die Daten speicherst und welche Rechte die Firma an deinen Daten damit hat.
- Mail: Wo werden deine Mails gespeichert? Hast du nur einen einzigen Mail Provider für alle Mails unabhängig welchen Themen du teilst?
- Kurznachrichten/Messaging: Was hindert dich auf Signal oder Threema zu wechseln?
- „Office“ Applikationen: Brauchst du wirklich alle Funktionen?
Es gibt europäische Alternativen
- Und es braucht einfach eine Gewohnheitsänderung: Europäische Produkte
- Du möchtest eine Anleitung dazu: Die Republik hat einen Kurs dazu gemacht byebyebigtech
Informiert bleiben
- Swiss ICT: Schweizer Informatik
- Das Netz ist Politisch: DNIP
- Auf dem Laufenden bleiben? Adrienne Fiechter Tech Journalismus
- Firmeninhaber und interessiert, wie es weitergehen könnte: Schweiz und Open Source
- Was unsere Parlamentarier bewegt oder bewegen sollte: Parlament Gruppe Digital
Open Source?
Das Internet wird in vielen Bereichen von Open Source Software betrieben wie zum Beispiel Linux. Und Linux wird auch von Grossfirmen wie Microsoft, Google, Amazon IBM verwendet.
Open Source ist aber nicht gleich gratis. Menschen, die solche Systeme bauen müssen auch Leben können. Entweder haben sie einen anderen Haupterwerb oder arbeiten für einen Distributor, der dann auch für andere Firmen Support Aufträge übernimmt.
Warum Open Source? In der Zusammenarbeit mit anderen Menschen werden Fehler schneller entdeckt, rechenintensive Operationen vereinfacht, Funktionen gebaut die für viele nützlich sein könnten. Solche Projekte sind technisch wie auch menschlich anspruchsvoll.
Open Source gibt es seit es Computerprogramme gibt. Es gibt dazu relativ spezifische Anweisungen wie man mit dem „Gemeinschaftsgut“ umzugehen hat – vergleichbar mit den Allmeinden für Vieh und Acker.